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Mo

08

Apr

2013

Eisenmangel ohne Anämie

Eisenmangel kann für viele Symptome verantwortlich sein. Häufig kommt es dabei zum Auftreten von Müdigkeit, inneres Frieren und Erschöpfung, Kurzatmigkeit, Vergesslichkeit und kalten Händen.

Eisen ist wichtig für unseren Stoffwechsel. Eisenmangel entsteht durch ein Missverhältnis zwischen Aufnahme und erhöhtem Verlust von Eisen. Besteht dieser länger, kommt es zum Auftreten einer Anämie (=Blutarmut). Bei einem Ferretinwert von weniger als 10ng/ml ist der Speicher total leer, Werte zwischen 15-30ng/ml sind nur mehr mit sehr knappen Werten korreliert. Zeichen eines Eisenmangels treten bereits bei Werten von weniger als 30ng/ml auf.

 

Ursachen für einen Eisenmangel können sein:

  • Schwangerschaft, Wachstum, starke Menstruation - die häufigste Ursache bei Frauen
  • Resorptionsstörungen durch die Einnahme verschiedener Medikamente (z.B.: Magenschutz)
  • Leistungssport
  • Vegane oder vegetarische Ernährung
  • Chronische Entzündungen

Was kann man dagegen tun?

  • Einnahme von Eisentabletten
  • Verabreichung von Eiseninfusionen - haben eine schnelle Wirksamkeit und eine gute gastrointestinale verträglichkeit
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Mi

23

Jan

2013

Tai-Chi gegen Schmerzen bei Arthrose !

Die Arthrose trifft fast jeden. Irgendwann im Alter merken die Patienten, dass die Gelenke steif werden. Eine halbe Stunde Aufwärmen wird zusehends notwendig, um am Morgen aus dem Bett zu kommen.

Obwohl die Arthrose nicht heilbar ist, kann man zur Linderung der Schmerzen und anderer Symptome einiges unter-nehmen. Therapie der Wahl sind bei vielen Ärzten NSAR und in schwereren Fällen eine Cortison-Infiltration ins Gelenk. Dadurch wird kurzfristig eine imponierende Schmerzfreiheit ermöglicht, langfristig ist das Risiko gastrointestinaler Nebenwirkungen und einer Minderleistung der Nieren nicht unerheblich.

Um Alternativen zu erproben hat Prof. Wang in Boston untersucht, ob Patienten durch Tai-Chi die Schmerzempfindung reduzieren können. Die chinesische Kampfkunst besteht aus vielen langsamen, ineinander übergehenden Bewegun-gen. Die dabei entstehende Synergie zwischen physikalischen + psychischen Aspekten scheint den Kern der thera-peutischen Wirkung zu bilden: Eine Studie über 12 Wochen mit Arthrose-Patienten zeigte eine sukzessive Verbesser-ung der Scherzsymtomatik. Die mittlere Schmerzintensität sank auf 1/3 des Anamnesewerts. Auch die Depression besserte sich.

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Fr

16

Nov

2012

Besucheransturm beim Vortrag "Haut trifft Rheuma" im Lebenshaus Oberneukirchen

Oberneukirchen/Lebenshaus: Im Rahmen der "Gesunden Gemeinde" lud die OÖ. Hilfswerk GmbH am 12. November 2012 ins Lebenshaus Oberneu-kirchen zum Gesundheitsvortrag "Haut trifft Rheuma" ein. Dabei ging es um Krankheiten, die häufig Haut und Gelenke betreffen. Als Referentinnen kon-nten bei freiem Eintritt Frau Dr. Gabriela Eichbauer-Sturm, FÄ für Rheuma-tologie und Frau Birgit Raffier, FÄ für Dermatologie gewonnen werden. Eine Stunde vorher stand die Gesundheitsstraße der Hilfswerk GmbH für jeder-mann offen. Über 60 BesucherInnen folgten der Einladung uns ließen sich die interessanten Vorträge nicht entgehen. Die Aktion wurde von der Hilfs-werk GmbH ins Leben gerufen und wird von der Firma "Pfizer" gesponsert. In Oberösterreich konnten bereits 4 Vor-träge gehalten werden, für 2013 sind weitere 8 Veranstaltungen geplant, so die Produktspezialistin von "Pfizer", Frau Elisabeth Führlinger-Oblinger.

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Mi

10

Okt

2012

Heinz Marecek liest für den VST Kitzbühel

Eine Spende für den VST Kitzbühel ! Mitte September las Heinz Marecek (Mitte) in der neuen "Reisch Bar" (Sporthotel Reisch) in Kitzbühel aus seinem Buch "Ich komme aus dem Lachen nicht heraus" und bescherte den zahlreich erschienenen Besuchern einen sehr vergnüglichen Abend.

Die Veranstaltung stand ganz im Zeichen des VST Kitzbühel: Heinz Marecek verzichtete auf eine Gage und die Familie Mayr-Reisch sponserte ein köstliches Flying Buffet samt dazu passender Weinbegleitung. Durch diese Initiative konnten schlussendlich die Spendensumme von € 4.300,00 an den VST Kitzbühel übergeben werden.

Wir bedanken uns für das Engagement von Heinz Marecek und der Familie Mayr-Reisch sowie für das uns entgegengebrachte Vertrauen. Mit dieser Spende werden wir einen Teil einer dringend benötigten Handprothese für ein kleines Mädchen aus Söll bezahlen. VST-Schirmherrin Dr. Gabriela Eichbauer-Sturm (2.v.r.) wird wie bei allen Projekten des VST Kitzbühel die medizinische Beratung übernehmen. Natürlich halten wir Sie über dieses Projekt in nächster Zeit auf dem Laufenden!

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Di

04

Sep

2012

Therapie Paul

Der 6jährige Paul Wurnitsch kam kurz vor Weihnachten 2005 als Zwillingsfrühgeburt zur Welt und erlitt am 2. Tag eine Gehirnblutung, wodurch er unter einer spastischen Diplegie leidet und Schwierigkeiten beim Gehen hat. Durch intensive Physiotherapie wird versucht, Pauls Gehfähigkeit zu verbessern, seine verkürzten Muskeln und Sehnen zu dehnen sowie die Bein- und Fußmuskulatur gezielt zu kräftigen. Durch diese Maßnahmen soll eine im Raum stehende operative Sehnenverlängerung mö

glichst vermieden werden. Zudem benötigt Paul, wie auch sein Zwillingsbruder Jakob, regelmäßig Ergotherapie. Für ein Jahr Physiotherapie werden € 4.500,- benötigt, wovon das Land Tirol einen Teil übernimmt. Damit Paul weiterhin die benötigte Therapie absolvieren kann, übernehmen wir den Differenzbetrag von € 2.250,-. 

Unsere VST Vertrauensärztin Dr. Gabriela Eichbauer-Sturm prüft bei allen Fällen, die an uns herangetragen werden, ob anderweitig auch öffentliche Fördermittel zur Verfügung stehen würden; dadurch können wir sicherstellen, dass die Spendengelder gezielt und effizient eingesetzt werden.
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Mo

21

Mai

2012

Der gesunde Farbstoff

Erste Untersuchungen von Flavonoiden, einem Pflanzenfarbstoff, der zur Gruppe der Polyphenole gehört, sind bereits aus den Dreißigerjahren des vergangenen Jahrhunderts bekannt. Die dabei untersuchten  Falvonoidgemische bekamen zunächst den Namen Vitamin P.Heute kennt man mehr als 6000(!) verschiedene Flavonoide und weiß, dass diese wertvollen Pflanzenstoffe durch ihre antioxidative Wirkung eine wichtige Rolle in unserer Ernährung spielen. Täglich sollte man mindestens ein Gramm an Flavonoiden zu sich nehmen. Diese Dosis kann aber ohne Bedenken auf 30 g oder mehr erhöht werden. Neben dem bekannten Träger  Rotwein (das g’sunde Achterl) finden sich Flavonoide u.a. in Kakao, Äpfeln, Zwiebel, roten Beeren, Kirschen, Zitrusfrüchten und Soja.

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